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Drinks

Holunderblütensirup – Erfrischendes Sommergetränk

So, bevor Anfang Juli die Holunderblütenzeit schon wieder langsam zu Ende geht, gibt es dieses Jahr bei mir auf dem Blog noch ein Holunderblütensiruprezept. Denn selbstgemachter Holunderblütensirup schmeckt einfach besser. Fast schon ein Klassiker unter den Sommergetränken. Ich hab bei meinem Sirup auf die Zitronensäure verzichtet und habe einfach frische Zitronen ausgepresst und verwendet. Da ich ja in der Großstadt wohne und nicht so geübt bin im Sammeln, habe ich wieder meinen persönlichen Dorf-Dealer angepumpt zwecks Dolden, so wie damals beim Bärlauch.

Holunderblütensirup

Ich kann euch sagen: am Tag der Übergabe hat das komplette Büro so stark nach Holunder gerochen :). Die Dolden sollen möglichst vom oberen Teil des Straußes gepflückt werden und spätestens da wäre ich eh rausgewesen, bei einer Körpergröße von 1,62 cm :D. Den Sirup verwende ich nicht nur gerne für Getränke, sondern backe auch mit ihm. Also seid gespannt auf die kommenden Rezepte.
Holunderblütensirup

Zutaten (ca, 2,5 Liter Siurp)

– 1,5 l Wasser
– 1 kg Zucker
– 25 Holunderblütendolden
– 3 Bio-Zitronen

Zubereitung

Das Wasser mit dem Zucker in einen Topf geben, 2 Zitronen auspressen und den Saft dazugeben und aufkochen lassen. 10-15 Minuten köcheln lassen, dann von der Herdplatte nehmen und abkühlen lassen.
Eine Zitrone in feine Scheiben schneiden und zusammen mit den Holunderblüten zur abgekühlten Wasser-Zucker-Mischung geben. Umrühren. Nun den Topf abgedeckt 3 Tage im Kühlschrank kalt stellen. Jeden Tag einmal umrühren.
Den Sirup nach dem dritten Tag durch ein Tuch in ein weiteres Gefäß filtern und mit einem Trichter in Fläschchen umfüllen.
Holunderblütensirup

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10 Comments

  • Reply Thomas

    Hi, wie verhinderst Du dass der Sirup nicht anfängt schlecht zu werden – weil nicht abgekocht? Ich hab es letztes Jahr so gemacht und dann ist mir der Sirup schlecht geworden, was sehr ärgerlich war. Ich hab dieses Jahr erst die Blüten eingelegt und dann zusammen mit dem Zucker aufgekocht, dabei verliert man zwar etwas Geschmack, aber ich hoffe dass, er dieses Mal länger hält

    24. Juni 2016 at 12:21
  • Reply Dandelion Dream

    Holunderblütensirup will ich auch schon ewig mal selber machen. Dein Rezept klingt wirklich einfach und ich muss das jetzt echt mal in Angriff nehmen. 😉
    Hab ein schönes WE!
    Julia
    Dandelion Dream

    24. Juni 2016 at 16:26
  • Reply Evy

    Ich liebe Hollunderblüten-Sirup. Bisher vertraue ich aber meine Lieblingscafe 🙂

    24. Juni 2016 at 21:44
  • Reply münchner küche

    Mh, also irgendwie passiert das einfach nicht bei mir. Ich spül die Flaschen davor mit kochendem Wasser aus und lass sie gut trocknen. Daher hab ich leider keinen Geheimtipp :P.
    Liebe Grüße
    Ines

    25. Juni 2016 at 17:34
  • Reply münchner küche

    Hey Julia,
    ja das Rezept ist wirklich einfach und ist auch mit wenig Aufwand verbunden. Also ab zu den Holunderblüten 😉
    Liebe Grüße
    Ines

    25. Juni 2016 at 17:35
  • Reply münchner küche

    Wobei der wirklich einfach zu machen ist. Aber im Cafe sitzen und ein Gläschen genießen ist natürlich auch sehr schön :).
    Liebe Grüße
    Ines

    25. Juni 2016 at 17:36
  • Reply Kinderkuecheundso

    Ich war auch erstaunt, wie einfach man den Sirup herstellen kann! Letztes Jahr hatte mir meine Nachbarin erzählt, daß sie immer Holler-Sirup macht, davor hatte ich nie einen Gedanken daran verschwendet…jetzt habe ich täglich die Blüten beobachtet und mich auf den Sirup gefreut!
    Viele Grüße,
    Martina

    27. Juni 2016 at 21:06
  • Reply Kochen mit Diana

    Holunderblütensirup ist so was feines. Den mache ich auch immer selber. Und der wird dann meistens für Hugo verwendet…einer meiner liebsten alkoholischen Getränke im Sommer.
    LG, Diana

    7. Juli 2016 at 9:09
  • Reply münchner küche

    Und das Gute ist doch: man weiß was drin ist und wo es her kommt. Hast du dann noch Sirup gemacht?

    Liebe Grüße
    Ines

    28. Juli 2016 at 21:12
  • Reply münchner küche

    Oh ja, Hugo ist was feines. Ich verwende ihn aber auch gerne zum backen oder für Nachtische noch. Am Wochenende werde ich mal ein Parfait damit probieren.

    Liebe Grüße
    Ines

    28. Juli 2016 at 21:14
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