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Süß - Gerührt

Lebkuchenparfait

Weihnachtliches Lebkuchenparfait

Ich bin am Weihnachtsabend zwar meistens nicht mehr fähig noch ein Dessert zu essen, das Lebkuchenparfait möchte ich euch aber trotzdem nicht vorenthalten. Vielleicht ist es genau das richtige für euch und ihr habt noch etwas Platz im Bauch. Denn es ist, genau wie das Zimtparfait, fix zubereitet. Außerdem hält es sich locker ein paar Tage im Gefrierfach und lässt sich so super schon ein paar Tage vor dem großen Fest zubereiten. So habt ihr am Weihnachtstag selber weniger Stress. Ich hab sicher schon einmal davon berichtet, wie so ein Weihnachtstag bei mir abläuft, doch ich kann mich gerade nicht mehr erinnern wo. Daher erzähle ich es euch einfach nochmal. Ich bin an Weihnachten gerne bei meinen Eltern in der schwäbischen Heimat.

Lebkuchenparfait ist ein super Dessert.

Bevor es bei uns besinnlich wird, soweit das an Weihnachten überhaupt möglich ist, ist es für die jüngere Generation in Reutlingen Tradition, zum Heiligen Morgen zu gehen. Mehrere Bars und Kneipen haben dort einen Straßenverkauf mit Glühwein, Drinks und Bier. Dort trifft man sich also, unterhält sich und trinkt ein wenig dazu. Früher hat man danach erstmal eine große Mütze voll Schlaf benötigt. Heute ist man reifer und erfahrener und trinkt nicht mehr ganz so viel 😉

Lebkuchenparfait zum Weihnachtsmenü

Bei uns wird erst gegen 19 Uhr gegessen. Wir wechseln zwischen chinesischem Fondue (mit Brühe anstatt Fett) und Raclette ab. Zum Glück sitzt man bei beidem mal etwas länger zusammen und hat wenig Stress in der Vorbereitung. Jeder kann sich sein Essen ganz nach dem eigenen Geschmack zusammenstellen. Erst danach werden dann die Geschenke ausgepackt. Was früher wir Kinder waren, ist heute mein Vater. Er kann es meistens nicht abwarten und fragt alle 5 Minuten, wann wir die Geschenke auspacken. Dafür ziehen wir vollgefuttert mit einem Gläschen Wein in der Hand ins Wohnzimmer. Nachdem die Kerzen am Baum angezündet sind, kann es dann losgehen. Einer nach dem andern darf dann ein Geschenk auspacken. Wenn wir fertig ausgepackt haben, holt meine Mutter ganz eventuell noch einen Plätzchenteller mit einer feinen Auswahl ihrer 28 gebackenen Sorten. Doch meistens passen nicht mehr als 1-2 Stück in den vollen Bauch. Und dann ist der Heilig Abend auch schon wieder vorbei und man muss wieder ein Jahr warten. Vielleicht lass ich mir nächstes Jahr dann einfach mal Platz im Bauch für ein köstlich cremiges Lebkuchenparfait.

Lebkuchenparfait

Portionen 5 Portionen

Zutaten

  • 2 Eier (M)
  • 50 g Zucker
  • 300 ml Sahne
  • 2 TL Zimt
  • 1 Msp. Kardamom, Piment, Nelken, Anis, Ingwer (alles gemahlen)
  • 2 Schokoladenlebkuchen

Zubereitung

  1. Die Eier trennen und die Eigelbe mit dem Zucker und den Gewürzen cremig hell aufschlagen. Die Sahne steif schlagen und zunächst in den Kühlschrank stellen. Die übrigen Eiweiß mit einer Prise Salz ebenfalls sehr steif schlagen.

  2. Zuerst die Sahne vorsichtig unter die cremige Eigelbmischung rühren. Danach das steif geschlagene Eiweiß unterheben. Die beiden Lebkuchen in feine Würfel schneiden und vorsichtig unter die Masse heben.

  3. Eine kleine Kastenkuchenform mit Backpapier auslegen oder eine Silikonform nehmen und die Lebkuchenparfaitmasse einfüllen. Die Form für mindestens 4 Stunden, am besten aber über Nacht in den Tiefkühler stellen.

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