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Schwäbischer Kartoffelsalat mit Brühe

Schwäbischer Kartoffelsalat mit Brühe.

So langsam geht sie los, die Grillsaison. Das Wetter soll nun nach und nach besser werden und die Eisheiligen haben wir auch hinter uns gelassen. Es wird also Zeit für den ultimativen schwäbischen Kartoffelsalat. Was ihn so schwäbisch macht, das wissen sicherlich alle: bei uns wird der Kartoffelsalat mit Brühe, nicht mit Mayonnaise gemacht. Hier spalten sich ja bekannterweise die Geister. Im Süden isst man ihn traditionell mit Brühe, die Nordlichter bevorzugen Mayonnaise. Meistens abhängig davon, wie man damit aufgewachsen ist. Man muss dazu sagen, dass der Kartoffelsalat dem Schwaben fast genau so heilig ist wie Spätzle. Und daher ist es nicht ganz abwegig bzw. eigentlich gang und gäbe, dass zu einem Hauptgericht (natürlich zu solchen mit einer ordentlichen Menge Soße) beides als Beilage gereicht wird. Das muss ja wohl auch jeder verstehen, denn beides schmeckt einfach unglaublich gut mit einer schönen Ladung Bratensoße.

Kartoffelsalat mit Brühe. Typisch Schwäbisch.

Schwäbischer Kartoffelsalat muss schmatzen

Aber warum muss er denn schmatzen? Weil er nur dann die richtige Menge an Brühe und Sonnenblumenöl hat. Und genau die macht den Geschmack des Salates aus. Denn der Salat aus, wenn möglich, neuen Kartoffeln, darf nicht zu wenig, aber auch nicht zu viel Dressing haben. Bei uns in der Familie kommen auch noch frische Zwiebeln dazu, andere verzichten darauf, aber der Biss im Salat gehört für mich unbedingt dazu. Ganz klassisch seht ihr auf dem Bild übrigens eine Rote Wurst (ebenfalls typisch schwäbisch). Die wird bei uns, hübsch eingeritzt, gerne gegrillt und zu einer guten Portion Kartoffelsalat gegessen.

Schwäbischer Kartoffelsalat

Portionen 4 Personen

Zutaten

  • 700 g Kartoffeln, festkochend
  • ca. 200 ml warme Fleisch- oder Gemüsebrühe
  • 2 EL Essig
  • 4 EL Sonnenblumenöl
  • ½ Zwiebel
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Die Kartoffeln waschen und in einem Topf in Wasser weich kochen (ca. 25 Minuten). Abschütten, 10 Minuten abkühlen lassen und noch im lauwarmen Zustand schälen. Danach die Kartoffeln komplett erkalten lassen.

  2. In der Zwischenzeit die Zwiebel sehr fein würfeln. Die kalten Kartoffeln in eine Salatschüssel rädeln. Die Zwiebeln dazu geben und mit Salz und Pfeffer würzen. Zuerst den Essig zugeben, danach die warme Brühe portionsweise zugeben (eventuell braucht ihr weniger oder sogar etwas mehr Brühe). Umrühren und 15 Minuten durchziehen lassen.

  3. Anschließend das Öl zugeben und final mit Salz und Pfeffer abschmecken. Der Schwabe sagt, der Kartoffelsalat muss beim durchrühren schmatzen.

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