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Flädlesuppe

Bei uns heißt sie Flädlesuppe, in Österreich nennt man sie Frittatensuppe und Bayern sagt Pfannkuchensuppe. Perfekt für einen kühlen Tag im Februar.

Wie ich neulich selber gemerkt habe, gibt es viel zu wenig klare Suppen auf dem Blog. Doch die mag ich mindestens genau so gerne wie eine cremige Rosenkohlsuppe mit Speck und Croûtons oder etwa eine Blumenkohl-Kartoffel-Suppe mit Korianderpesto. Ich ändere das ab heute und fange mit meiner liebsten klaren Suppe an: der Flädlesuppe.

Im Herbst und Winter darf es bei mir gerne ein Teller wärmende Flädlesuppe sein.

Die Flädlesuppe (so der Name im Schwabenland) ist in anderen Ländern und Regionen auch bekannt als Frittatensuppe und Pfannkuchensuppe. Bei uns war die Suppe mit selbstgemachter Fleischbrühe immer ein „Resteessen“, obwohl es den Titel eigentlich überhaupt nicht verdient hat. Wenn es unter der Woche allerdings zum Mittagessen Pfannkuchen mit Kartoffel-Möhren-Erbsen-Gemüse gab, war schnell klar, dass es spätestens Samstags einen Teller Flädlesuppe gab. Denn da wurde bei uns immer der Kühlschrank geleert für die Reste, die dann im Regelfall vom Sonntagsbraten übrigen bleiben würden. Und auch heute freue ich mich immer noch wie ein Schnitzel, wenn ich zu meinen Eltern fahre und meine Mutter mir mitteilt, dass es am Samstag eine Flädlesuppe gibt. Obwohl ich sie mir mittlerweile einfach selbst koche, wenn ich Lust darauf habe. Und letztes Wochenende war es mal wieder soweit und ich konnte ein paar Bilder für euch knipsen und die Suppe endlich verbloggen.

Flädlesuppe

ca. 13 Pfannkuchen

Zutaten

  • 250 g Mehl
  • mind. 1/4 Liter Milch
  • 3 Eier (M)
  • 1 Prise Salz
  • Gemüse- oder Fleischbrühe

Zubereitung

  1. Das Mehl in eine Schüssel abwiegen. Die Eier und das Salz zugeben. Mit dem Handrührer verquirlen und langsam die Milch dabei einlaufen lassen. Der Teig sollte am Ende die Konsistenz von flüssiger Sahne haben. Die Schüssel beiseite stellen und 30 Minuten quellen lassen.

  2. Eine Pfanne erhitzen und 1 Esslöffel Öl zugeben. Nacheinander dünne Pfannkuchen ausbacken. Einen Topf mit Brühe erhitzen (ich hab selber gemachte Fleischbrühe verwendet).

  3. Die abgekühlten Pfannkuchen zu Zigarren rollen und in dünne Streifen schneiden. Auf Suppenteller verteilen und mit Brühe aufgießen. Die Suppe kann noch mit klein geschnittenem Schnittlauch garniert werden.

Egal ob Flädlesuppe, Pfannkuchensuppe oder Fritattensuppe. Die köstliche Brühe mit Einlage ist das perfekte Winteressen. | www.muenchner-kueche.de #flädle #pfannkuchen #fritatten #brühe #suppe

 

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